Über mich

Ich schreibe gerne, aber kurz. Schon in der Schule war ich mit Klassenarbeiten nach einer halben Stunde fertig. Den Rest der Zeit habe ich mich darüber gewundert, warum andere für die gleiche Arbeit eineinhalb Stunden länger benötigen, zumal deren zwölf Seiten nicht unbedingt besser waren als meine zwei.

Ein Roman ist nicht gut, nur, weil er lang ist. Es kommt auf das Kürzen an. Ich kürze gerne, meistens bereits im Kopf, daher schreibe ich Kurzgeschichten.

Die Geschichten schreibe ich entweder aus der Ich-Perspektive oder in der dritten Person. Diejenigen aus der Ich-Perspektive habe ich genauso oder so ähnlich selber erlebt – oder auch nicht. Diejenigen in der dritten Person sind reine Kopfgeburten ohne autobiographischen Hintergrund – oder auch nicht. Hier ist der Leser gefragt, sich ein eigenes Bild zu machen.

Bereits Friedrich Merz schreibt „Ein Roman muss auf einen Bierdeckel passen!“ (Zitat aus dem Jahr 2003). Wer also genauso wenig Lust hat, quälend lange Geschichten zu lesen wie ich, sie zu schreiben, der ist auf diesem Blog genau richtig.

Die Themen decken mein Interessenspektrum ab. Nicht selten haben sie einen Gottesbezug. Das kann man mögen – oder auch nicht. Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben.